Aktuelles

Berufsbegleitende Weiterbildung

Johann-Friedrich-Pierer Schule (Altenburg)
Staatlich geprüfte*r Papiertechniker*in
Schwerpunkt: Papierverarbeitungstechnik
Start: September 2022
 

Detaillierte Informationen zum Studiengang:

Termine

24. Mai 2022

Erfahrungsaustausch Personalwesen (online)

24./25. Mai 2022

VNOP-Technischer Ausschuss (Osnabrück)

15. Juni 2022

VNOP-Mitgliederversammlung (Magdeburg)

22./23. Juni 2022

VNOP-Umweltausschuss (Schwarzenberg)

23. Juni 2022

VSW-Sommerfest (Radebeul)

Kurzbericht über die Entwicklung der nord- und ostdeutschen Papier- und Zellstoffindustrie im Jahr 2021

Die nord- und ostdeutsche Papier- und Zellstoffindustrie stellte sich auch im Jahr 2021 den großen Herausforderungen dieser Zeit und erzielte mit einer Gesamt-Produktionsmenge von 9.124 kt/a ein starkes Wachstum von 16 Prozent gegenüber dem Jahr 2020. Die hierbei eingesetzte Menge an Altpapier überschritt die Marke von 7,5 Mio. t/a, was einer Einsatzquote von fast 83 Prozent entspricht und somit etwas höher liegt als der bundesweite Durchschnitt.

Die Gesamt-Produktionsmenge der norddeutschen Papierfabriken stieg dabei um 12,6 Prozent auf 4.134 kt/a im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit 4.990 kt/a verzeichnete die ostdeutsche Papierindustrie eine Steigerung von 19,3 Prozent zum Vorjahr. Das größte Wachstum wurde hierbei mit 26,3 Prozent im Verpackungspapierbereich erzielt, was auf die Inbetriebnahme von zwei großen Anlagen (neue Papiermaschinen an Standorten in Brandenburg und Sachsen-Anhalt) zurückzuführen ist, die nach dem Start im Jahr 2020 in 2021 nun das erste volle Jahr produzierten. Als positiv zu bewerten ist, dass die Talfahrt der grafischen Papiere gestoppt werden konnte - sie erzielten eine Steigerung von 11,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Umsatz der nord- und ostdeutschen Papier- und Zellstoffindustrie setzte mit 6,84 Mrd. € ein kraftvolles Zeichen. Dieser wurde durch das Wachstum des Produktionsvolumens - aber auch durch die notwendigen Preiserhöhungen bei den Fertigpapieren erzielt und konnten die starken Erhöhungen bei den Rohstoffpreisen (Altpapier und Zellstoff) und den Energiekosten etwas abfedern. Hinzu kommen weitere Preiserhöhungen beim Kauf von CO2-Emissionszertifikaten. Das Investitionsvolumen in Höhe von 258,4 Mio. € ist im Vergleich zum Jahr 2020 leicht rückläufig - mit Blick auf die umfangreichen Investitionen in den Jahren 2019 und 2020 und der Inbetriebnahme von zwei neuen Papierfabriken in Sachsen-Anhalt und Brandenburg - jedoch weiterhin zukunftsweisend.

Im Jahr 2021 wurden zudem umfangreiche Investitionen in neueste Umwelt- und Energietechnologien  umgesetzt. Hier ist sich auch die nord- und ostdeutsche Papier- und Zellstoffindustrie ihrer wichtigen Rolle beim Thema Klimaschutz und Energiewende bewusst.

Die Anzahl der Beschäftigen ist nur leicht (1 Prozent) gesunken. Im Jahr 2021 beschäftigte die nord- und ostdeutsche Papier- und Zellstoffindustrie 12.821 Mitarbeiter.

Details finden Sie Mitgliederbereich unter der Rubrik Statistik.

Arbeitsmarktentwicklung im April:

  • Arbeitslosenzahl im April 2022: -53.000 auf 2.309.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -462.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 5,0 %
  • in Anzeigen für Kurzarbeit genannte Personen im April 2022 (bis einschließlich 27. April): 120.000 Personen 

Im Verband Nord- und Ostdeutscher Papierfabriken e. V. (VNOP) haben sich auf freiwilliger Basis 63 Betriebe der Papier erzeugenden Industrie sowie verwandter Industriezweige aus Nord- und Ostdeutschland zusammengeschlossen, die rund 14.000 Arbeitnehmer beschäftigen.
 
Der VNOP bündelt die Interessen seiner Mitglieder in den Bereichen Arbeitsbedingungen, Soziales, Wirtschaft und Umwelt und pflegt dazu den Dialog mit den übrigen Verbänden der Papierindustrie, weiteren befreundeten Verbänden, dem Tarifpartner IG BCE, den Landesregierungen und den kommunalen Behörden.
 
Wir sind regional verankert, gleichwohl deutschlandweit und europäisch orientiert. Wir greifen aktuelle, unsere Mitglieder betreffende Schwerpunktthemen auf und bieten unseren Mitgliedern den dafür notwendigen Support. Wir gestalten den demografischen Wandel und unterstützen unsere Betriebe bei der Fachkräfte- und Nachwuchsgewinnung. Wir wirken mit bei der Gestaltung der rechtlichen und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zum Erhalt und zur Fortentwicklung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie.